E | Gran Canaria: Freeride-Shuttle-Woche

Herbst / Winter in Deutschland: kurze Tage, kühle Temperaturen und nass-kaltes Schmuddelwetter. Also nix wie weg nach Gran Canaria: Sonne, Wärme...

 
...und nachdem wir jetzt schon zum dritten mal auf Gran Canaria die Trails rockten lief alles in einem mega-Flow. Angefangen vom günstigen Flug mit Condor (für 277,- EUR inkl. Biketransport, das Bike kostet pro Strecke 25,- andere Fluggesellschaften wie z.B. TUIFly haben ebenfalls immer mal wieder günstige Angebote), unserem Mietwagen (Citroen Berlingo für 170,- EUR die Woche - das beste und beinahe unverwüstliche Shuttle-Auto) und unserer Finca in St. Lucia (für 4 Pers. ca. 100,- EUR pro Tag) lief alles wie geschmiert.
 
Unser Standort in St. Lucia im Zentrum der Insel war sehr gut gewählt, denn so hatten wir die Einstiege in die besten Trails immer in unmittelbarer Nähe und konnten mit unserem Shuttle gute Umläufe starten. Umläufe heisst dabei: hoch shutteln, Trails absurfen, hochshutteln, Fahrerwechsel=Rotation, Trails rocken etc...Und mit der mittlerweilen guten Ortskenntnis gehts auch ratz-fatz.
 
Gesagt getan - am Beispiel eines typischen Shuttle-Tages:
7.30 aufstehen, Frühstück
8.30 Auto beladen, losgehts
9.30 Pico de las Nieves (rund 1900 m, höchster Punkt GC) Bikes ausladen, zusammenschrauben und für die Touris posen, 1. Abfahrt Richtung Cruz Grande bzw. wieder runter zu Hauptstrasse
10.00 Einladen am Shuttle, wieder hoch zum Pico de las Nieves
10.15 Rotation/Fahrerwechsel, 2. Abfahrt
11.00 hinüber zum Trail am Roque de Nublo, wieder Rotation, kurze Tragepassage, 3. Abfahrt
12.30 Mittagspause: leckere Pasta oder Tapas
13.30 Cruz Grande: Rotation und für heute längste und letzte Abfahrt hinunter nach Maspalomas
ca 17.00 kaltes Bier am Strand
dann heimfahren - einkaufen - grillen....
 
Ein besonderes Trailschmankerl ist der Vulkan-Trail oben am Pico de las Nieves: hier musste unser Teamrider Moe seinen feinsten Zwirn anlegen um dem genialen Terrain gerecht zu werden.
 
Highlight unserer Freeride-Shuttle-Woche war dann der "Klick-Klick-Flow-Trail" hinunter nach Puerto de Morgan, der zuerst mit einer ca. 1-stündigen Schiebepassage verdient werden muss, dann aber eine epische (und nur hier kann man dieses inflationär verwendete Wort verwenden) und endlos scheinende Abfahrt über Schieferplatten, die ein einzigartiges Geräusch beim drüberfahren verursachen, bietet - bis zum anstrengenden und sehr technischen Steilstück hinunter in den Barranco.

Unser Fazit: immer wieder!

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